Rosinante ist ein Randonneur, genauer gesagt ein Stevens Gran Turismo. Ausgelegt ist das Rad auf schnelle Touren mit relativ wenig Gepäck – da ich nicht vorhabe zu zelten, geht sich das genau aus. Das Rad ist jetzt gut 1,5 Jahre alt und hat etwa 5000km drauf. Letztes Wochenende hab ich die Bremsen getauscht, sonst war bisher nie eine Reparatur oder Nachjustierung notwendig. Insgesamt ist das Rad eher wie ein Rennrad übersetzt, das könnte mit dem ganzen Gepäck bei der einen oder anderen Steigung in den Appalachen vielleicht ein Problem sein. Muss ich halt im Extremfall kurz schieben. Die Rockies sind von den Steigungen her ja zahm.
Ein paar Ergänzungen hab ich zum Orginal vorgenommen:
Pannensichere Reifen: Schwalbe Marathon plus. Praktisch unkaputtbar, dafür auch etwas schwer.
Taschen: Ortlieb Bike Packer plus Hinterradtaschen und ein Travel-Biker Köfferchen. Die Marke scheint in der Branche eine Referenz zu sein und verspricht, dass ihre Taschen sehr robust und absolut wasserdicht sind. Ich nehm auch noch eine Lenkertasche mit, die allerdings auch am Gepäcksträger landet, weil durch Kamera+Navi vorne kein Platz zur Montage mehr übrig bleibt.
Flaschenhalter: Marke billig. Da bringts nix, 3 Gramm einzusparen.
Pumpe: Die kleinste mit Fußständer und Manometer, die ich gefunden habe.
Maskottchen: „Tom Cat“, ein Plüschkater. Vor Kurzem erstanden im Tierpark Abensberg in Bayern. Ist der Glücksbringer von meinem Schatz :-) . Tom wird hinten auf den Gepäckstaschen sitzen und darauf aufpassen, dass mir die Autos nicht zu dicht auffahren.
Schauen wir uns das „Cockpit“ noch etwas genauer an:
Neben der obligaten Klingel haben wir da:
Fahrradcomputer: Sigma 2006MHR: Ist kabellos, das birgt die Gefahr, dass es zu Interferenzen kommen kann. Dafür zeigt er mir auch die gefahrenen Höhenmeter an und meinen Puls.
Navigation: Garmin Nüvi 550, das ich auch zum Autofahren verwende. Der Fahrradmodus vermeidet Schnellstraßen und Autobahnen, die Karten haben aber auch keine Radwege eingezeichnet (von denen es ohnehin fast keine gibt). Dafür ist das Ding wasserfest, stoßsicher und hat eine lange Akkulaufzeit.
Videokamera: Eine Contour HD.
Und ein Rückspiegel. Amerikaner sind Radfahrer weniger gewohnt als Österreicher.
Ohne Aufbauten ist das Rad ein Leichtgewicht mit 11kg, so wie auf dem Foto kommt man auf 18kg. Mit mir, dem ganzen Gepäck + Lebensmittel und Getränke werdens in Summe wohl 110-120kg werden, die ich über die Berge wuchten werde...
Ohne Aufbauten ist das Rad ein Leichtgewicht mit 11kg, so wie auf dem Foto kommt man auf 18kg. Mit mir, dem ganzen Gepäck + Lebensmittel und Getränke werdens in Summe wohl 110-120kg werden, die ich über die Berge wuchten werde...
Wenn das Wetter passt, geh ich am Wochenende mit dem ganzen Equipment auf Probefahrt. Falls etwas nicht funktionieren sollte oder unpraktisch ist, will ich es lieber vor dem Flug bemerken. Schön langsam steigert sich die Spannung, ich spür schon ein Kribbeln in den Oberschenkeln…
Morgen in einer Woche geht der Flug. Dann eine Woche Quebec (Konferenz), und dann geht’s los.
Countdown: noch 18 Tage.

Lieber Tomcat,
AntwortenLöschenbitte pass gut auf meinen Bernhard auf und bring ihn gesund und munter wieder zurück - und fauch die großen Dodge RAMs an, die dürfen meinen Schatz ja nicht beim Fahren erschrecken :-)
Lieber Schatz,
bin froh über dein Equipment - tolle Leistung, tolle Wahl! An dieser Stelle: Danke an die Fahrradwerkstatt in Graz für die gute Beratung und die tollen Tipps! :-)