Strecke heute: 125,04 km
Höhenmeter: 1326 m
Tagesschnitt: 18,03 km/h
Durchschn. Puls: 117
Wetter: bedeckt, Nieselregen, Nebel, Sonne, 14-22°C
Zeit netto / brutto: 6 h 56 min / 8 h 37 min
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Ich bin da! Natürlich kann ich das immer sagen, denn ich bin ja immer da. Aber dieses Mal ist "da" San Francisco, und zwar von New York City aus, mit dem Fahrrad. Ich hab's geschafft :-) Und heute war es noch einmal richtig anstrengend, schließlich ist die Gegend voller Hügel, für die San Francisco ja auch bekannt ist. Und nur weil der heutige Tag der letzte war, tritt auch nicht jemand anders für mich. Das muss ich schon selber machen.
Auch auf dem Hinweg lagen noch ein paar nette Sehenswürdigkeiten, wie z.B. das Pigeon Point Lighthouse.
Und dieser Radweg erinnert in seinen Serpentinen bereits an die berühmte Lombard Street, die ich morgen fahren will:
Zwischendrin erwischt mich über eine Stunde hinweg Nieselregen, gepaart mit frischem Wind und einer kilometerlangen Baustelle. Das stimmte mich optimistisch, denn den hatte der Wetterbericht punktgenau vorhergesagt, genauso wie Sonnenschein zur Zeit meiner Ankunft. Das Problem mit San Francisco ist nur, dass es nie nur ein Wetter gibt, sondern mindestens zwei gleichzeitig. Nämlich mit und ohne Nebel, je nachdem auf welcher Seite eines Hügels man sich gerade befindet. Das Spielchen startete schon in Pazifica, eine Stunde südlich. Dies ist die sonnige Seite, auf der ich gerade den Hügel erklommen hatte:
Und auf der anderen Seite alles in Watte gehüllt, da könnte ich statt eines Fotos einfach zehn Leerzeilen lassen, sieht genauso aus.
In die Stadt reinzufahren ging mit dem Rad recht gut, ich habe eine Variante an der Pazifikküste und dann durch den Golden Gate Park gewählt. Der Park ist riesengroß; größer als der Central Park in New York, aber nicht so klar strukturiert und etwas durcheinander. Vielleicht habe ich mir auch nicht die notwendige Zeit genommen, da ich im Kopf schon an der Golden Gate Brücke war.
Und nach ein paar falschen Abzweigungen (die Umgebung ist gerade Großbaustelle) habe ich auch die richtige Seite (für Radfahrer: die westliche) gefunden, um bis zur Mitte der Brücke zu fahren. Zufälligerweise stand ich auch gerade auf der Brücke, als ich vorbeigefahren bin, also konnte ich ein Foto von mir machen:
Die Brücke ist ja das bekannteste Markenzeichen der Stadt, neben den Hügeln, den Straßen, den Cable Cars, Alcatras, Twin Peaks, den viktorianischen Häusern, der Transamerican Pyramid, den Seelöwen am Pier 39,...
Und bevor ich jetzt von der Brücke schwärme muss ich erwähnen: in Pittsburgh habe ich fast dieselbe Konstruktion gesehen, nur in gelb und kleiner, aber dafür 10 Jahre älter. Wie auch immer: über 70 Jahre ist sie jetzt schon alt und hielt 27 Jahre lang den Weltrekord für die längste Hängebrücke. Eigentlich hätte ihre Farbe recht unauffällig sein sollen - nämlich grau. Das charakteristische Rot ist tatsächlich eine Rostschutzfarbe, gefiel der Bevölkerung aber so gut, dass die Farbe so belassen wurde.
Leider war die Brücke zum Zeitpunkt meiner Ankunft, wie meistens, in Nebel gehüllt. Trotzdem muss ein Erinnerungsfoto mit Rosinante und Tomcat sein. Wer findet das Detail und kann es interpretieren?
Und von mir lasse ich auch noch ein Foto schießen, Touristen sind ja genügend da, die man darum bitten kann.
So sieht man also nach über 6000 Kilometern Fahrt quer durch Nordamerika aus. Ein paar Kilo leichter, aber nicht allzu viele, die typische Radfahrerbräune (braun-weiss-braun, sowohl senkrecht als auch waagrecht) und tired. Frei übersetzt: gereift oder geschlaucht, je nach Blickwinkel.
Und auch wenn ich fertig bin, der Blog ist es noch nicht! Mit ein paar Kleinigkeiten werde ich ihn über die nächsten Tage hinweg noch vervollständigen. Zum Beispiel will ich unbedingt mit der Helmkamera die Lombard Street runterfahren.
Stay tuned!
Zwischendrin erwischt mich über eine Stunde hinweg Nieselregen, gepaart mit frischem Wind und einer kilometerlangen Baustelle. Das stimmte mich optimistisch, denn den hatte der Wetterbericht punktgenau vorhergesagt, genauso wie Sonnenschein zur Zeit meiner Ankunft. Das Problem mit San Francisco ist nur, dass es nie nur ein Wetter gibt, sondern mindestens zwei gleichzeitig. Nämlich mit und ohne Nebel, je nachdem auf welcher Seite eines Hügels man sich gerade befindet. Das Spielchen startete schon in Pazifica, eine Stunde südlich. Dies ist die sonnige Seite, auf der ich gerade den Hügel erklommen hatte:
Und auf der anderen Seite alles in Watte gehüllt, da könnte ich statt eines Fotos einfach zehn Leerzeilen lassen, sieht genauso aus.
In die Stadt reinzufahren ging mit dem Rad recht gut, ich habe eine Variante an der Pazifikküste und dann durch den Golden Gate Park gewählt. Der Park ist riesengroß; größer als der Central Park in New York, aber nicht so klar strukturiert und etwas durcheinander. Vielleicht habe ich mir auch nicht die notwendige Zeit genommen, da ich im Kopf schon an der Golden Gate Brücke war.
Und nach ein paar falschen Abzweigungen (die Umgebung ist gerade Großbaustelle) habe ich auch die richtige Seite (für Radfahrer: die westliche) gefunden, um bis zur Mitte der Brücke zu fahren. Zufälligerweise stand ich auch gerade auf der Brücke, als ich vorbeigefahren bin, also konnte ich ein Foto von mir machen:
Und bevor ich jetzt von der Brücke schwärme muss ich erwähnen: in Pittsburgh habe ich fast dieselbe Konstruktion gesehen, nur in gelb und kleiner, aber dafür 10 Jahre älter. Wie auch immer: über 70 Jahre ist sie jetzt schon alt und hielt 27 Jahre lang den Weltrekord für die längste Hängebrücke. Eigentlich hätte ihre Farbe recht unauffällig sein sollen - nämlich grau. Das charakteristische Rot ist tatsächlich eine Rostschutzfarbe, gefiel der Bevölkerung aber so gut, dass die Farbe so belassen wurde.
Leider war die Brücke zum Zeitpunkt meiner Ankunft, wie meistens, in Nebel gehüllt. Trotzdem muss ein Erinnerungsfoto mit Rosinante und Tomcat sein. Wer findet das Detail und kann es interpretieren?
Und von mir lasse ich auch noch ein Foto schießen, Touristen sind ja genügend da, die man darum bitten kann.
So sieht man also nach über 6000 Kilometern Fahrt quer durch Nordamerika aus. Ein paar Kilo leichter, aber nicht allzu viele, die typische Radfahrerbräune (braun-weiss-braun, sowohl senkrecht als auch waagrecht) und tired. Frei übersetzt: gereift oder geschlaucht, je nach Blickwinkel.
Und auch wenn ich fertig bin, der Blog ist es noch nicht! Mit ein paar Kleinigkeiten werde ich ihn über die nächsten Tage hinweg noch vervollständigen. Zum Beispiel will ich unbedingt mit der Helmkamera die Lombard Street runterfahren.
Stay tuned!

Hallo Bernhard,
AntwortenLöschengeschafft! (du hast es und du bist es). HERZLICHE GRATULATION!
Das ist eine echte Leistung! Man liest aus deinem Blog aus jeder Zeile heraus, wie erleichtert und stolz du bist. Jetzt hast du genug Zeit, San Franzisco zu besichtigen.
Gut, dass du gerade auf der Brücke warst, als du vorbeigefahren bist. Stell dir vor, du hättest dich verpasst.
Natürlich habe ich das Detail gefunden, aber ich schreibe es hier nicht hin; ich will ja niemandem die Freude am Suchen nehmen. Ich sage nur: Scott McKenzie!
Liebe Grüße,
Christoph
Hallo Bernhard,
AntwortenLöschenherzlichen Glückwunsch zur USA Durchquerung. Schade nur, dass ich morgens Deinen Blog nicht mehr weiterverfolgen kann, aber nächstes Jahr startest Du dann ja die Weltumradelung, oder?
Ich wünsche Dir noch eine schöne Zeit in SF.
Viele Grüße aus Frankfurt.
Philipp
PS: Ich habe nix gefunden :-(
Hi mein Schatz,
AntwortenLöschenherzlichen Glückwunsch für diese hervorragende Leistung!!! Bin megastolz auf Dich :-) Du bist angekommen! Wahnsinn, wie die Zeit vergeht!
Hehe, das Detail bzgl Scott McKenzie hab ich auch gefunden :-) lieb, dass Du daran gedacht hast ;-)
Genieß San Francisco! Vielleicht kommst Du zum Lokal "Burgermeister" hin ;-) Und fahr unbedingt die Cable Car! Wäre so gern auch jetzt in San Francisco *seufz*
hallo bernhard,
AntwortenLöschenauch von mir nochmal herzliche gratulation zu dieser leistung! viel spass in sf u. gute rückreise nach good old europe!
lg aus wien
sabine
Gratulation Bernhard!!!
AntwortenLöschenEinfach unglaublich was du in den letzten Wochen geschafft hast. Mit der Aktion hast du dich unsterblich gemacht. Danke, dass du dir nach den anstrengenden Fahrten die Zeit für den super spannenden Blog genommen hast. Wir freuen uns dich in Graz zu sehen.
LG
Dragan
WIR GRATULIEREN!!!
AntwortenLöschenDominik ist heute 5 min zu spät in den Kindergarten gekommen und hat sich entschuldigt - wir haben heute früh länger gebraucht, weil sein Onkel in SF angekommen ist. Und es war nicht gelogen!
Während wir deinen Sieg mit den Muffins von gestern gefeiert haben, bist du warhscheinlich gerade schlafen gegangen.
Wenn der Hinweis mit Scott McK stimmt, ist mir das Detail auch aufgefallen. Ansonsten ist es schwierig, was du noch meinen könntest. Würde bei dir sicher auch nett ausschauen!
Deine Leistung ist unglaublich und beeindruckt mich mehr als klassiche Rennen. Mir ist diese Art von Sport einfach sympathischer als um die Wette fahren. Und du warst in den letzten Wochen sowohl körperlich als auch geistig maximal gefordert, schließlich hast du die gesamte Planung genauso alleine gemacht wie das Radfahren. Respekt!
Ich bin jetzt neugierig, was du über SF noch alles berichten wirst. Und ich freue mich, dich am SO in München in Empfang nehmen zu können. Bitte sms mir am SA wann ich wo genau sein soll.
Ich mache heute am Nachmittag mit Domi eine kleine Radtour am See - damit er genauso gut wird wie du, wenn er einmal groß ist ;-)
Alles Liebe!
Evi
Hut ab, Berni! Wahnsinn, wie du das alles geplant und durchgezogen hast und uns mit viel Witz und Spannung jeden Tag mit auf die (für uns nicht so sehr) anstrengende Reise genommen hast.
AntwortenLöschen"Gereift oder geschlaucht" :-) - hab mich weggeworfen vor Lachen.
Damit hast du vollkommen Recht: Es ist wirklich sehr günstig, wenn man zur richtigen Zeit am richtigen Ort steht, um sich selbst nicht zu verpassen. Trifft eigentlich auf das ganze Leben zu ;-)
Ich wünsch dir noch viel Spass an deinen letzten entspannteren Tagen in SF!! Gratuliere!!
LG Sandi
Herzliche Gratulation! Ich verweile in absoluter Ehrfurcht! Du hast's ja tatsächlich durchgedrückt.
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